Therapie

Allen Therapiemöglichkeiten geht ein genauer Befund voran, indem das Pferd nach folgenden Kriterien untersucht wird:

  • Inspektion: Der Körperbau eines Pferdes gibt oft schon Aufschluss über mögliche Probleme. Gravierende Muskelverluste, Muskelverspannungen, Schwellungen und Fehlhaltungen von Kopf, Hals und Schweif werden betrachtet.
  • Palpation: Genauer Tastbefund aller Muskelgruppen auf Verspannungen, Knötchenbildung (Myogelosen) einzelner Muskeln, Wärme- oder Kälteabstrahlung einzelner Regionen die auf veränderte Durchblutung hinweisen, Überprüfung der Verschieblichkeit von Bindegewebe (Faszien) und Narbengeweben.
  • Beweglichkeitsprüfung: Überprüfung des Bewegungsausmaßes der einzelnen Gelenke und der Muskeldehnbarkeit. Besonderen Raum nimmt hier der spezifische Wirbelsäulenbefund ein.
  • Bewegungsanalyse: Vorführen des Pferdes im Schritt, Trab und Wendung. Besonderer Wert wird auf dezente Hinterhandlahmheiten und leichte Taktfehler gelegt, da diese häufig von Rückenproblemen hervorgerufen werden.
  • Betrachtung unter dem Reiter: Auffälligkeiten beim Pferd wie mangelnde Biegungsfähigkeit, Stellungsfehler im Genick, Verhältnis von Vorwärtsschub zur Versammlungsfähigkeit sowie die Einwirkung des Reiters.
  • Überprüfung der Sattelpassform: Betrachtung Kammerweite, Auflagefläche, Lage des Schwerpunkts.
  • Passform der Hufe: Stellung der Zehenachse, Hufbalance.
  1. » Massage
  2. » Gelenkmobilisation
  3. » Dehnung
  4. » Lymphdrainage
  5. » Aufstellen eines REHA-Reitprogramms
  6. » Pferdephysiotherapie oder Pferdeosteopathie

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